Haustiere

7 Gründe, sich ein Haustier aus dem Tierheim zuzulegen

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1. Moral

Man darf nicht alle Züchter über einen Kamm scheren, aber es gibt viele „Vermehrer“, die ihre Tiere nicht ordnungsgemäß behandeln und gerade die Weibchen als Brutmaschine missbrauchen, bis sie nicht mehr können. Danach werden sie dann zurückgelassen, ins Tierheim gebracht oder Schlimmeres. Um diesem schändlichen Verhalten entgegenzuwirken, sollte man lieber ein Tier aus dem Tierheim zu sich nehmen.

Außerdem ermöglicht man es einer armen Kreatur, ein würdigeres Dasein zu fristen. Die Haltungsbedingungen in den Tierheimen sind oft hart an der Grenze des Erträglichen – für alle Beteiligten. Außerdem hilft man dem Tierheim, statt des mitgenommenen Tieres ein anderes zu retten.

2. Geringere Anschaffungskosten

Ein ganz pragmatischer, aber dennoch nichtsdestoweniger guter Grund sind die geringeren Anschaffungskosten. Erstens, weil das Tier nicht das kostet, was ein Züchter für ein Tier verlangt. Meist ist nur ein geringer Obolus fällig oder es wird nach einer Spende gefragt. Zweitens, weil die Tiere ab einem gewissen Alter schon geimpft und entwurmt wurden. Meist wird auch die Kastration oder Sterilisation vom Tierheim übernommen oder Sie bekommen die OP zu einem günstigeren Preis. Das spart schon mal einiges an Tierarztkosten.

3. Stubenreinheit

Wenn man sich nicht gerade ein Tierbaby mitnimmt, ist das Tier wahrscheinlich schon stubenrein und die aufwendige Prozedur des Sauberwerdens entfällt. Vielleicht kennt der kleine Racker auch schon den einen oder anderen Befehl. Das erleichtert das Zusammenleben ungemein.

4. Gesundheit

Hier geht es passenderweise um die Gesundheit von Mensch UND Tier. Denn Tiere sind nachgewiesenermaßen äußerst förderlich für die Gesundheit. Streicheln beruhigt und vermindert Stress. Und Schnurren ist gut gegen Osteoporose. Ob für die Psyche oder auch für den Körper, auf jeden Fall machen Haustiere glücklicher und gesünder. Für das Tier ist es natürlich auch besser, wenn es qualitativ hochwertigere Nahrung bekommen kann, die sich ein Tierheim gar nicht so leisten kann. Das trägt zu seiner Entwicklung und zu seinem Wohlbefinden bei.

Und für beide Parteien ist es auch sehr förderlich, sich gemeinsam viel zu bewegen. Haustiere halten aktiv.

5. Bedingungslose Liebe

Gerade Tiere, die schon einmal etwas Schlechtes im Leben erfahren haben oder einfach nur im Tierheim großgeworden sind, sind oft besonders anhänglich, weil sie im Heim gar keine so intensive Beziehung zu einem Menschen aufbauen konnten. Und das Haustier liebt einen immer, egal, was drumherum so an Widrigkeiten passiert.

6. Erfüllung

Ein Haustier füllt das Leben, ähnlich wie ein Kind. Man hat die Verantwortung für ein anderes Lebewesen und man muss sehr sorgsam damit umgehen. Das Tier kann so viel Freunde ins Leben bringen und fordert und fördert einen jeden Tag aufs Neue. Kein Tag ist wie der andere und es wird nie langweilig.

7. Soziale Komponente

Männern, denen es zu mühselig ist, sich immer einen befüllten Kinderwagen auszuleihen, sei gesagt, dass sie mit einem Haustier genausogut wenn nicht sogar besser punkten können. So ein kleines Wollknäuel sorgt doch immer für Gesprächsstoff. Man kann sich zum gemeinsamen Spazierengehen verabreden oder auch in der Hundeschule andere nette Hundehalter kennenlernen.

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