Geld verdienen

Babysitten

Das Wort Babysitten kommt aus dem englischen Sprachgebrauch und heißt zu Deutsch Kinder hüten. Der Ausdruck Babysitten ist seit jeher so geläufig, dass er sich zu einem gängigen Begriff entwickelt hat. Für viele Jugendliche, und zwar vorwiegend Mädchen sowie Teenager, ist Babysitten eine geradezu ideale Möglichkeit, um das Taschengeld aufzubessern. Doch in der heutigen Zeit ist Babysitten deutlich mehr. Ursprünglich bezog es sich auf einige wenige Nachmittagsstunden während einer kurzen Abwesenheit der Kindesmutter. Heutzutage erstreckt sich diese Tätigkeit auf Abendstunden, auf mehrere Tage sowie auch auf Wochenenden. Babysitter-Agenturen führen in ihrer Kartei Babysitter für die verschiedensten Anlässe und Einsätze. Die können sich mit einem Babysitter-Diplom für diese Tätigkeit besonders qualifizieren und auszeichnen. Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz oder örtliche Familienbildungsstätten bescheinigen den Babysittern die erfolgreiche Teilnahme an einem Babysitter-Kurs.

Das Geldverdienen als Babysitter ist vom Aufwand her recht problemlos und doch verantwortungsvoll. Der – weibliche oder männliche – Babysitter muss ein Mindestmaß an Erfahrung im Umgang mit Babys haben. Die schlafen keineswegs immer; wenn sie sich akustisch melden, dann muss der Babysitter wissen oder zumindest erahnen können, was der Grund dafür ist. In der heutigen Zeit ist Babysitten auch deswegen deutlich einfacher als in den vergangenen Jahrzehnten, weil per Mobilfunk ein direkter Kontakt zur Kindesmutter möglich ist. Das gibt dem Babysitter ein Gefühl von Sicherheit und Selbstvertrauen. Rekrutiert wird der Babysitter für einige wenige Nachmittagsstunden aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis sowie aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Hier ist von Anfang an ein enges Vertrauensverhältnis erforderlich. Dem Babysitter wird nicht nur das eigene Baby anvertraut, sondern auch das häusliche sowie private Umfeld. Zum Babysitting gehört ganz zwangsläufig, dass sich der Babysitter allein und insofern unbeobachtet in der Wohnung aufhält. Oftmals erhält der Babysitter auch noch den Schlüssel für die Haustür oder für die zentrale Schließanlage ausgehändigt.

Wenngleich es dem jungen oder jugendlichen Babysitter nicht so recht bewusst wird, so ist Babysitting dennoch ein Leistungsaustausch. Der Babysitter erbringt eine Dienstleistung, die entweder in Geld oder anderweitig, also meistens materiell, vergütet wird. In der Alltagspraxis wird der Babysitter im Anschluss an das jeweilige Babysitting in bar entlohnt. Für ihn ist damit alles in Ordnung. Wie das der Auftraggeber sieht und hält, bleibt seiner Entscheidung überlassen. Bei Einschaltung einer Babysitter-Agentur sollte im Vorhinein die Rechtssituation eindeutig geklärt sein. Dabei kann es sich sowohl um eine reine Vermittlung als auch um eine Überlassung handeln. Das merkt die Kindesmutter spätestens bei der Bezahlung. Bei einem Überlassen wird das Babysitting per Rechnung an die Agentur bezahlt, während der vermittelte Babysitter auf eigene Rechnung arbeitet und die Babysitter-Agentur von ihm eine Vermittlungsgebühr erhält.

Auch in der heutigen Zeit lässt sich mit Babysitten Geld verdienen. Die Möglichkeiten der jugendlichen, in aller Regel schulpflichtigen Mädchen sind zeitlich begrenzt. Ihnen kommt es gelegen, dass sie beim Babysitten zeitgleich auch noch an ihren Hausaufgaben arbeiten können.

Ungeklärt ist in den meisten Fällen die Rechtssituation, wenn beim Babysitten, wie es heißt, etwas passiert. Die Erziehungsberechtigten des jugendlichen Babysitters sollten sich im Vorhinein bei ihrer privaten Haftpflichtversicherung erkundigen, was präventiv getan werden kann, soll beziehungsweise muss – oder auch nicht getan werden kann.

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