Internet

Digitaler Nomade – was ist das und wie werde ich einer?

© Luna Vandoorne - Fotolia

Ein digitaler Nomade ist ein Mensch, der online sein Geld verdient und in wechselnden Ländern entweder in Hotels oder Wohnungen oder im Wohnmobil/Wohnwagen zuhause ist. Durch die Arbeit im Internet ist er lokal nicht gebunden und kann so das Arbeiten mit dem Reisen kombinieren.

Was man vor der Abreise erledigen sollte

Postadresse organisieren

Es empfiehlt sich, eine Postadresse für anfallende Korrespondenz zu mieten. Hier bietet sich zum Beispiel Dropscan an. Dieser Anbieter nimmt die Post an (keine Pakete), öffnet sie auf Nachfrage, scannt sie und stellt sie im Account als PDF zur Verfügung. Dann kann man die PDF herunterladen und die Post archivieren, weiterleiten oder vernichten lassen. Das ist unkompliziert und nicht allzu kostspielig. Jeder, von dem man Post erwartet, sollte die Adresse der Dropscan-Box erhalten, sei es die Bank oder auch Versicherungen. Natürlich kann man auch eine Weiterleitung bei der Post beantragen, damit auch wirklich jede Korrespondenz einen erreicht. Aber auch an die alternativen Postserviceunternehmen denken.

Bankkonto ummelden

Wenn man ein Konto bei einer Bank hat, muss man dieser natürlich melden, dass man keinen Wohnsitz in Deutschland mehr hat. Man kann dann die oben erwähnte Postadresse angeben. Manche Banken geben sich auch mit einer E-Mail-Adresse zufrieden. Das muss man halt abklären. Es gibt einen Rechtsanspruch für EU-Bürger auf ein Jedermann-Konto. Dieses kann aber aus verschiedenen Gründen auch verweigert werden. Wenn man das Online-Banking aktiviert, kann man wunderbar auch aus der Ferne seine Bankgeschäfte erledigen. Wenn man im Ausland Geld abhebt, kann es sein, dass man einen Kontrollanruf oder eine E-Mail seines Geldinstituts erhalten. Auf jeden Fall reagieren, sonst kann das Konto gesperrt werden.

Abmeldung

Um sich beim Finanzamt, der Krankenversicherung und der GEZ abmelden zu können, muss man sich beim Einwohnermeldeamt abmelden. Es ist wichtig, dass auf der Rückseite des Personalausweises „kein Wohnsitz in Deutschland“ oder etwas Adäquates steht.

Krankenversicherung kündigen

Der Krankenversicherung sollte man direkt am Tag der Abmeldung mitteilen, dass man das Land verlässt. In Deutschland muss jeder jederzeit versichert sein, deshalb ist die Abmeldung so wichtig. Im Ausland kommt man auch ohne Versicherung aus, wenn man privat bezahlt. Man sollte nur etwas auf seine Gesundheit achten. Ach ja: Sanierungen im Zahnbereich und Check-Ups vor der Abreise natürlich noch machen.

Andere Versicherungen kündigen

Es gibt Versicherungen, die Sie eventuell nicht mehr benötigen oder die nicht mehr greifen, wenn Sie nicht mehr in Deutschland wohnen. Das müssen Sie dann individuell herausfinden.

Die zwei gängigsten Modelle

Im Hotel/in Wohnungen leben

Das erste Modell gestaltet sich so, dass man höchstens 3 Monate am Stück in einem EU-Land verbringt. Denn nach diesem Zeitraum muss man sich anmelden. Also muss man spätestens nach 3 Monaten ins nächste Land weiterziehen. Deshalb bietet es sich an, in verschiedenen Hotels oder Wohnungen zu logieren. Manche Hotels bieten gerade in der Nebensaison günstigere Zimmer an und Wohnungen kann man entweder normal mieten oder über Internet-Börsen Unterkünfte finden. Näheres zu den Meldebestimmungen bei kürzeren Aufenthalten findet man hier.

Im Auto oder Wohnmobil/Wohnwagen leben

Wenn man im Auto oder Wohnmobil/Wohnwagen leben will, steht man vor dem Problem, dass man zur Anmeldung eines Fahrzeugs eine Meldeadresse haben muss. Deshalb empfiehlt es sich, das Fahrzeug über Verwandte laufen zu lassen (aber aufpassen, wer als Fahrer bei der Versicherung eingetragen ist). Eine andere Variante bei Paare oder zusammen Reisenden ist, dass der eine digitaler Nomade ist und der andere in einem günstigen Land (im Bezug auf Auto- und Krankenversicherung) seine Meldeadresse hat. Auf letzteren wird dann das Fahrzeug zugelassen. Das birgt aber natürlich die Gefahr, dass man bei einer Trennung oder Ableben des Fahrzeughalters ohne Wohnsitz dasteht und sich etwas Neues ausdenken muss.

Tipps für den Start

Jetzt erfahren Sie, was man als digitaler Nomade braucht und wie man zurechtkommt, wenn man mit dem Fahrzeug unterwegs ist. Es gibt einige Dinge, an die man vor Antritt der Reise denken muss, aber vieles kann man auch einfach auf sich zukommen lassen.

Was man als digitaler Nomade braucht

  • PC oder Laptop
  • Solaranlage, Solargerät samt passendem Zubehör, Powerbank oder Batterie
  • Sim-Karte oder mobiles Internet (über Surfstick oder in einem Gerät)
  • Navigationsgerät
  • Aufladegeräte für den 12V-Anschluss des Autos (Zigarettenanzünder)

Was man unterwegs dabei haben sollte

  • Personalausweis/Reisepass/Visum (falls vonnöten)
  • Reiseapotheke (nur das Nötigste, Apotheken gibt es fast überall)
  • Kleidung
  • warme Decken
  • genügend Not-Proviant
  • Smartphone

Fahrzeug startklar machen

Bevor man sich mit dem Fahrzeug (Wohnmobil oder Auto mit und ohne Wohnwagen) losfährt, sollte es auf den neusten Stand gebracht werden. Falls die Zeit bis zum nächsten TÜV nicht mehr zu lange ist, auf jeden Fall den TÜV erneuern lassen. Denn dann kann man relativ sicher sein, dass einen das neue mobile Heim nicht so schnell im Stich lässt. Inspektionen sollten natürlich auch durchgeführt werden, um eventuelle Mängel noch vor der Ausreise zu entdecken und auszumerzen.

Über die Sicherheit des Fahrzeugs sollte man sich auch Gedanken machen: Schließlich ist es immens wichtig, dass dem mobilen Zuhause nichts passiert oder es sogar entwendet wird. Man hat im Extremfall sein gesamtes Hab und Gut in diesem Fahrzeug und da soll es auch gefälligst bleiben. Also tun einige Sicherheitsvorkehrungen not. Viele praktische Tipps zu diesem Thema gibt es im Artikel Auto sicherer machen. Die Ratschläge sind vor allem für Menschen gedacht, die darauf angewiesen sind, dass ihrem Fahrzeug nichts passiert. Also auch für digitale Nomaden, die es bevorzugen, mit dem Fahrzeug durch die Welt zu reisen.

Der Tipp mit den getönten Scheiben ist vor allem in Ländern, in denen es viel heißer wird als in Deutschland, Gold wert. Und lieber einmal zu viel abgesichert als zu wenig.

Hygiene auf Reisen

Wenn man mit dem Fahrzeug unterwegs ist, mangelt es oft an Waschgelegenheiten oder an Toiletten. Gerade wenn man in der Nebensaison reist. Es gibt Apps, mit deren Hilfe man die nächstliegenden Toiletten orten kann. Zur Not kann man auch ein Restaurant aufsuchen oder in der Natur sein Geschäft verrichten.

Um möglichst schnell an eine Toilette zu kommen, kann man auf dem Parkplatz eines Supermarkts übernachten oder wenigstens in der Nähe des Supermarkts. Wenn man nachts auf die Toilette muss, kann man in der Saison oder in größeren Städten oft Schnellrestaurants finden, die 24/7 oder zumindest sehr lange geöffnet haben. Tankstellen sind auch geeignet, man muss ja sowieso öfter tanken.

Zum einfachen Händewaschen kann man Trinkwasser oder Handreinigungsgel benutzen, das ohne Wasser angewendet werden kann. Desinfektionsmittel im Gepäck kann auch nicht schaden. Zur Reinigung des Körpers empfehlen sich Reinigungstücher, die es für alle Hauttypen gibt. Ebenso kann man natürlich Reinigungsmilch oder andere Dinge benutzen, die man früher zuhause auch benutzt hat.

Wenn man duschen möchte, kann man das bei entsprechend warmen Wetter in einigen Ländern am Strand tun, allerdings ohne Duschgel. Der Besuch eines Hallen- oder Freibads ist auch eine gute Option. Oder gleich die müden Reiseknochen mit einem Wellnesstag verwöhnen. Manche Tankstellen haben auch Duschen, die man benutzen kann.

Wäsche waschen kann man in größeren Städten in Waschsalons oder an Waschautomaten. Diese findet man zum Beispiel in Spanien außerhalb von Supermärkten. Da kann die Wäsche dann vor sich hin waschen, während man selber seine Einkäufe erledigt. Ansonsten kann man auch kleine Kleidungsstücke wie Socken und Unterwäsche mal auf der Supermarkttoilette auswaschen. Einfach etwas Flüssigwaschmittel mitnehmen und die Kleinwäsche reinigen. Trocknen muss sie dann an der Luft oder falls vorhanden am elektrischen Handtrockner. Etwas Toilettenpapier oder Papiertücher sorgen dafür, dass das Waschgut nach dem Reinigen nicht ganz so nass ist. Dann kann man es in eine saubere Plastiktüte tun.

Auf etlichen Campingplätzen haben Externe auch die Möglichkeit, Duschen zu gehen oder Wäsche zu waschen. Einfach mal nachfragen.

Es gibt also einige Optionen, auf Reisen die Hygiene nicht zu kurz kommen zu lassen. Oder man leistet sich gleich ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen, die entsprechend mit Wasch- und Duschmöglichkeiten ausgerüstet sind.

Essen als digitaler Nomade

Wenn man genügend Geld zur Verfügung hat, kann man natürlich ins Restaurant Essen gehen oder in einem Bistro/Café seinen Hunger und Durst stillen. Doch dieses Glück hat nicht jeder oder vielleicht will man ja auch etwas sparsamer unterwegs sein. Im Wohnwagen/Wohnmobil mit Kochgelegenheit kann man sich sehr schön seine Mahlzeiten kostengünstig zubereiten. In einem Fahrzeug ohne diese Möglichkeiten muss man meist mit der kalten Variante vorlieb nehmen.

Aber auch hier gibt es Optionen, an warme Mahlzeiten oder Getränke zu kommen. Entweder besorgt man sich Geräte, die man über den 12V-Anschluss betreiben kann oder man arbeitet mit Gas.

Eine gute Gelegenheit, mal wieder etwas zu kochen, ist ein Hotelzimmer mit Kochgelegenheit. So ein Hotelzimmer sollte man sich ab und zu mal gönnen, um sich vom Schlafen im Auto zu erholen und sich ordentlich frisch zu machen. Bevor man eincheckt, kann man sich die Zutaten kaufen und im Hotel dann leckere Dinge kochen, die man später auch kalt essen kann. Man kann die Mahlzeiten auch einfrieren, falls es im Hotelzimmer ein Gefrierfach gibt. Dann hält das Essen später länger.

Apropos Gefrierfach: wenn man genug Platz im Fahrzeug hat, sollte man sich eine elektrische Kühlbox gönnen. So bleiben Lebensmittel länger haltbar und gerade im Sommer oder bei höheren Temperaturen tut ein kaltes Getränk schon sehr gut. Eine normale Kühlbox oder wenigstens eine Kühltasche sind auch in Ordnung.

Allzu viele verderbliche Lebensmittel sollte man nicht kaufen, da die Gefahr zu groß ist, dass diese im Fahrzeug schlecht werden. Essen, das man nicht kühlen muss, ist da vorzuziehen.

Energie für PC und andere Devices

Eines der großen Probleme für einen digitalen Nomaden kann es sein, Energie für seine Devices zu bekommen. Schließlich laufen diese mit Akku und der hält bekanntlich nicht so lange. Da man als digitaler Nomade tendenziell eher wärmere Gefilde bevorzugt, bietet es sich an, ein oder mehrere Solar-Ladegeräte zu benutzen. So ist man unabhängig von irgendwelchen Steckdosen und bekommt die Energie umsonst – abgesehen von den Anschaffungskosten des oder der Solar-Ladegeräte.

Man kann sich auch ein oder mehrere Ladegeräte für den 12V-Anschluss kaufen. Da gibt es verschiedene Modelle. Am besten nimmt man eins, das optimal zu den eigenen Bedürfnissen passt. Zum Beispiel bei einem Navigationsgerät und 2 Smartphones/Handys ein Ladegerät mit einer 12v-Buchse und 2 USB-Anschlüssen. Es gibt sogar welche für normale Netzstecker, da muss man aber unbedingt die Wattzahl der anzuschließenden Geräte beachten. So hat man eine gute Alternative zum Solar-Ladegerät, wenn die Sonne mal nicht scheint.

Das Solar-Ladegerät kann man außen auf die Windschutzscheibe legen, am besten über eine Sonnenschutz-Abdeckung. So bleibt das Auto etwas kühler und die zu ladenden Geräte auf  dem Cockpit danken es einem. Um sich vor lästigen Stechmücken zu schützen, kann man Fliegennetze zwischen die Fensterscheibe und den Fensterrahmen klemmen. Wenn die Geräte alle geladen sind und die Sonne noch ordentlich scheint, einfach eine oder mehrere Powerbänke mit Sonnenenergie befüllen.

Mobiles Internet

Wenn man als digitaler Nomade ist, spielt die Verfügbarkeit des Internets eine immens wichtige Rolle. Schließlich muss man damit seinen Unterhalt verdienen und das Reisen finanzieren. Es ist ganz praktisch, wenn man sich vor Antritt der Reise schon ein kleines Finanzpolster angelegt hat und die Projekte schon ziemlich von alleine laufen. Aber auch dann muss man mal seine Mails checken oder nach dem Rechten sehen. Bei einem eigenen Online-Shop oder Auftragsarbeiten sieht das natürlich anders aus, da ist es Pflicht, meist erreichbar zu sein beziehungsweise das Internet nutzen zu können.

Öffentliches WLAN

Eine gute Möglichkeit, auf Reisen ins Internet zu kommen, sind öffentliche WLAN-Spots. In Cafés ist es normalerweise kostenlos und auf öffentlichen Plätzen gibt es auch oft Gratis-WLAN. Viele Gemeinden bieten auch WLAN an, manchmal mit Freieinheiten zum Testen und dann gegen ein Entgelt. Da muss man dann abwägen, ob sich das lohnt. Auch Tankstellen oder andere Einrichtungen bieten WLAN an. Um WLAN-Anbieter aufzustöbern, empfiehlt es sich, Apps zu benutzen. Manchmal sind die Daten veraltet, aber oft hat man auch Glück und findet das heiß ersehnte WLAN. Die Apps können auch Infos über die Sicherheit des WLAN-Netzes liefern. Von unsicheren Netzen sollte man definitiv die Finger lassen, wenn man sensible Daten ins Netz speist.

SIM-Karten

Wenn man ganz sicher gehen will, dass man immer ins Internet kann, sollte man sich mit SIM-Karten eindecken. Oft wollen die Verkäufer eine Wohnadresse wissen. Da auf dem Personalausweis keine Adresse mehr vermerkt ist, kann man zum Beispiel die Adresse eines Hotels angeben, das man schon einmal in Anspruch genommen hat.

Man kann die SIM-Karten entweder in sein Smartphone/Tablet stecken oder über einen Surf-Stick eine Verbindung mit dem Laptop herstellen. Oft ist das gekaufte Datenvolumen nur eine bestimmte Zeit verfügbar, also diesen Zeitraum im Auge behalten, damit man das kostbare Volumen nicht verschwendet.

Es gibt auch Modems für mobiles Internet. Bevor man loszieht, sollte man sich über die Möglichkeiten in den anvisierten Ländern etwas informieren, damit man im Zielland keine böse Überraschung erlebt. In Europa dürfte man sehr wahrscheinlich keine Probleme mit dem Internetzugang haben, es seindenn, man campiert im finstersten Wald in der Einöde.

Hostels/Hotels

Wenn man sich eine Auszeit im Hostel oder Hotel gönnt, sollte man darauf achten, dass es dort auch eine WLAN-Verbindung gibt. Am besten die Verbindung prüfen, BEVOR man das Zimmer bezahlt. Ansonsten bei falschen Versprechungen lieber eine andere Unterkunft auswählen. Und auch genau nachfragen, ob es eine zeitliche Beschränkung des Zugangs gibt, damit man sich darauf einstellen oder dann doch noch die Location wechseln kann.

Leben und Schlafen im Auto

Jetzt geht es um praktische Tipps zum Leben und Schlafen im Fahrzeug, primär im PKW oder auch Bus/Transporter. Wohnmobile und Wohnwägen sind da komfortabler und ihr Gebrauch erklärt sich von selbst.

Leben im Auto

Das klingt erst mal seltsam. Es bedeutet aber nicht, dass man 24 Stunden am Tag zusammengepfercht im Auto sitzt. Man hat einfach keine feste Bleibe mehr und das Auto ersetzt die Wohnung oder das Zimmer. Fertig. Wenn man in einer Wohnung oder einem Haus wohnt, verbringt man normalerweise ja auch nicht die ganze Zeit da. Und genau so verhält es sich mit dem Auto als Wohnsitz. Es ist halt nur etwas kleiner – in Ordnung, zugegebenermaßen ein bisschen viel kleiner. Nichtsdestoweniger kann man es sich in einem Auto auch sehr gemütlich machen.

Um gut zurechtzukommen, sollte man eine gewisse Systematik respektive Ordnung verinnerlichen. So hat man Dinge, die man benötigt, gleich zur Hand. Um Lebensmittel aufzubewahren, kann man einige transparente Boxen damit füllen. So behält man den besten Überblick über den Inhalt.

Schlafen im Auto

Wenn man sich das entsprechende Auto erst zulegen möchte, sollte man darauf achten, dass es der eigenen Körpergröße angemessen ist. Ein 1,90 m großer Mann könnte es in einem Kleinwagen etwas ungemütlich haben, vor allem, wenn er sich das Auto mit jemandem teilt.

Ist das Auto schon vorhanden, heißt es, erfinderisch sein. Bei einem kleineren Auto können beide (wir gehen jetzt mal von einem Pärchen aus) auf den Vordersitzen schlafen. Diese kann man so weit zurückklappen wie es geht und dann den Platz bis zur Rückenlehne der Rückbank zum Schlafen nutzen. Ein kleines Kissen, dass man sich passend unter den Kopf knuddeln kann, hilft dabei, einen entspannteren Schlaf und Nacken zu haben.

Insektenschutz

Einen guten Schutz gegen lästige Insekten, vor allem Stechmücken, bieten bei geöffnetem Autofenster Moskitonetze, die man im Rahmen einklemmt. Dazu legt man ein passend großes Stück des Netzes – lieber etwas zu groß als zu knapp – mit etwas Spiel über die etwas geöffnete Fensterscheibe und schließt das Fenster. Danach noch etwa vier Mal leicht öffnen und wieder schließen. So bleibt das Netz relativ gut im oberen Rahmen eingeklemmt. Dann noch in den restlichen Rahmen klemmen – Kreditkarten leisten beim Einklemmen gute Dienste. Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, die Insekten fernzuhalten, aber so ist man flexibel, wenn man zum Beispiel ein Solar-Ladegerät benutzen möchte und das Ladekabel durch das geöffnete Fenster geführt wird.

Ausweichmöglichkeiten

Man sollte sich wenigstens ab und zu ein Hotelzimmer gönnen. Zum einen wegen der Abwechslung und zum anderen um seine Reserven aufzutanken. Einfach mal wieder entspannt auf einem großen Bett liegen und dabei vor sich hin dösen oder fernsehen kann sehr angenehm sein. Alleine von dem Geld, das man an der Krankenversicherung spart, kann man pro Monat locker 5 Mal in einem günstigen Hotel übernachten. Also so etwa einmal die Woche oder vielleicht ein paar Tage am Stück. Dies empfiehlt sich vor allem, wenn es einen überraschenden Wetterumschwung gibt. Bei heftigen Regengüssen die Zeit im Auto zu verbringen, ist nicht so erstrebenswert. Außerdem kann man bei der Gelegenheit die Akkus seiner Devices aufladen und der Hygiene frönen. Bei Zimmern mit Kochnische liegt es auch nahe, sich mal wieder leckere warme Mahlzeiten zuzubereiten. Also vor dem Einchecken die Zutaten einkaufen und sich dann eine schöne Zeit machen und den Luxus genießen.

Schreibe einen Kommentar