Geld verdienen

Haushaltshilfe

Wenn man Geld braucht, sollte man ruhig einmal in Betracht ziehen als Haushaltshilfe zu arbeiten. Dazu braucht man kein besonderes Wissen und Putzen, Staubsaugen, Bügeln und Waschen kann schließlich jeder. Man braucht keine Qualifikation und die Zeit kann man sich größtenteils selbst einteilen.

Voraussetzung ist nur, dass man ehrlich, zuverlässig und ordentlich ist und dass man natürlich Spaß an der Arbeit findet. Eine Haushaltshilfe verrichtet eigentlich die Tätigkeiten, die auch zu Hause anfallen, eine besondere Ausbildung ist hierfür nicht nötig. Eine Haushaltshilfe kann jeder einstellen, manchmal ist ein Single-Haushalt zu versorgen, manchmal ist der Haushalt für eine ganze Familie zu führen.

Jeder Haushalt wird anders geführt, also sind auch die Aufgaben nicht immer gleich. Ganz oder zum Teil werden die Kosten auch von der Krankenkasse übernommen, wenn zum Beispiel eine Person hilfsbedürftig ist oder wenn die Mutter wegen Krankheit ausfällt. Die Arbeiten können recht unterschiedlich sein, schließlich wird ein Haushalt für „nur“ eine Person anders aussehen, als wenn eine ganze Familie ihre Ordnung haben will. Manchmal wird sich der „Dienst“ über mehrere Stunden hinziehen, manchmal sind die Aufgaben aber in kürzester Zeit erledigt. Es hängt also ganz davon ab, wie viele Stunden man einplanen will und wie viel Zeit man aufwenden möchte.

Wenn man bei einer Familie mit Kindern arbeitet, wird die Aufgabenverteilung natürlich beinhalten, dass man die Kinder zur Schule oder zum Kindergarten bringt, sie wieder abholt und ein gutes Mittagessen auf den Tisch bringt. In der Zwischenzeit sind die Zimmer sauberzumachen und aufzuräumen und gegebenenfalls müssen die Hausaufgaben beaufsichtigt werden. Ein Single-Haushalt ist natürlich bedeutend einfacher zu führen, mitunter ist nur die Spülmaschine einzuräumen und eine Waschmaschine anzulassen. Vielleicht wird erwartet, dass die Einkäufe erledigt werden, aber dann ist die Arbeit auch schon fertig.

Eine Stelle als Haushaltshilfe ist wirklich leicht zu finden, die örtliche Tageszeitung oder das Internet ist voll davon. Mitunter kann man auch zwei Stellen gleichzeitig besetzen, das hängt nur von einer guten Zeitplanung ab. Die Stelle darf natürlich nicht allzu weit entfernt sein, notfalls kann man eine eigene Anzeige schalten. Im Internet kann man genau darlegen, welche Fähigkeiten man besitzt und welche Stelle man nicht in Betracht zieht. Auch die Pin-Wand im Supermarkt enthält oft solche Angebote und der Bekanntenkreis weiß, wer eine Haushaltshilfe sucht.

Der Verdienst liegt meist so bei 8,00 Euro in der Stunde, aber man sollte seine Dienstleistung keinesfalls unter Wert verkaufen. Bei den Krankenkassen ist der Stundenlohn festgelegt, aber privat kann man den Verdienst aushandeln. Bei manchen Institutionen kann man sich auch Aufträge holen, der „Notmütterdienst“ oder „Hausfee“ bietet allen Gewerbetreibenden feste Kunden.

Zur Senioren- oder Kinderbetreuung gibt es fließende Übergänge. Wenn man gut integriert ist und alle Arbeitsabläufe reibungslos funktionieren, kann sich durchaus eine lange Zusammenarbeit entwickeln, die für beide Seiten nur Vorteile bringt. Man sollte immer einen Vertrag aufsetzen, der die Aufgaben und den Lohn klar regelt, hier gibt es im Nachhinein keine Missverständnisse. Übrigens, jede Haushaltshilfe ist versichert, „schwarz“ zu arbeiten lohnt sich in keinem Fall.

Die Arbeit als Haushaltshilfe kann also so manches Haushaltsloch stopfen und vielleicht ist es auch eine Langzeitbeschäftigung, die viel Spaß und Freude bereitet. Anderen Menschen zu helfen bringt das eigene Selbstbewusstsein wieder auf Vordermann und ist sehr sozial.

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