Geld verdienen

Metalldetektor

Mit einem Metalldetektor kann man tatsächlich Geld verdienen. Manche Funde sind nicht nur ein Taschengeld, damit kann man auch „reich“ werden. Die Schatzsuche ist sehr speziell, aber manchmal sehr lukrativ. In Deutschland kann man noch wahre Schätze finden, egal ob sie vergraben, eingemauert oder versenkt worden sind. Lange Zeit war die Erde ein sicherer Ort für Edelsteine, Gold und Silber. Einige wertvollen Gegenstände werden durch Zufall gefunden, andere werden bei Bauarbeiten freigelegt und manche werden eben auch von „Schatzsuchern“ entdeckt. Mit einem Metalldetektor hat man gute Chancen einen Schatz zu finden, manche machen aus ihrem Hobby tatsächlich einen Nebenjob.

Die gesetzlichen Bestimmungen beachten!

Nun kann man nicht einfach mit dem Metalldetektor losziehen und Gold und Edelsteine ausgraben. Beachtet man aber die gesetzlichen Bestimmungen, kann man sich als Schatzsucher betätigen. Das „Bürgerliche Gesetzbuch“ regelt alle Besonderheiten im Fundrecht, man muss sich also vorher schlau machen und die gefundenen Gegenstände vielleicht sogar abgeben. Aber natürlich hat auch der Finder einen Anspruch auf vielleicht wertvollen Schmuck, der Finderlohn ist genau geregelt und auch das Eigentumsrecht ist beschrieben.

Meist handelt sich um archäologische Funde, hier hat auch der Denkmalschutz ein Wörtchen mitzureden. Denkmalschutzgesetze sind ausschließlich Sache der Länder, also muss man sich nach den Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes richten. Archäologische Funde sind besonders geschützt, das gezielte Graben muss genehmigt sein. Manchmal muss bereits das Nachforschen nach alten Münzen und Gegenständen genehmigt sein, einfach losziehen kann man also nicht. Übrigens, wenn eine Stelle schon als archäologisches Gebiet ausgewiesen ist, ist die Schatzsuche sogar verboten.

Welche Voraussetzungen sind nötig?

Erst einmal muss man die technischen Voraussetzungen für den Metalldetektor genau kennen, der Metalldetektor will nämlich „verstanden“ werden. Es ist also keine Aktivität, die schnell mal zwischendurch ausgeübt werden kann, man muss schon am Ball bleiben und den Metalldetektor regelmäßig benutzen. Geduld ist gefragt, auch wenn man über mehrere Wochen nichts findet, sollte man nicht aufgeben. Zeit ist Geld!

Wie ist man erfolgreich?

Zuerst einmal muss ein Metalldetektor angeschafft werden. Das ist nicht ganz einfach, denn die Hersteller haben viele Modelle auf dem Markt platziert. Hier ist alles zu finden, vom Profi-Gerät bis zu einem Detektor, der gerade mal die einfachsten Anforderungen erfüllt. So unterschiedlich wie die Geräte sind auch die Preise, nach oben hin sind dem Geldbeutel praktisch keine Grenzen gesetzt. Manche Unternehmen verleihen die Geräte auch, wenn man also erst einmal ausprobieren will, ob das das richtige Hobby ist, kann man solch ein Gerät übers Wochenende oder im Urlaub zunächst mieten. Es gibt auch Lehrgänge, denn mit einem Detektor muss man umgehen können. Die Technik wird einem in diesen Kursen näher gebracht. Man muss den Detektor beherrschen und natürlich beim Suchen nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Der Spürsinn auf der Schatzsuche ist durchaus gefragt, man sollte seinen Gefühlen ruhig nachgeben und „unbekanntes“ Gebiet durchforsten. Auch die Stadtarchive geben wertvolle Hinweise auf „versteckte“ Schätze und Bibliotheken können Auskünfte über vergangene Zeiten geben.

Darf man den „Schatz“ behalten?

Das ist im Paragraf 984 BGB genau geregelt. So muss sich der Eigentümer des Grundstückes und der Finder die „Sache“ teilen, aber nur dann, wenn der gesetzliche Eigentürmer nicht mehr ermittelt werden kann. Auch der Staat kann zum Eigentümer werden, das sogenannte „Schatzregal“ kann rechtlich ausschlaggebend sein.

Welche Verhaltensregeln sind zu beachten?

Natürlich sind die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten, aber auch das eigene Verhalten muss der Natur oder dem Grundstückseigentümer angeglichen werden. So darf man keine Löcher graben und offen stehen lassen. Löcher sind wieder zu beseitigen, also wieder mit Erde zu bedecken. Fremde Grundstücke sollten natürlich ohne Genehmigung wirklich tabu sein und „aufgespürter Müll“ ist ordnungsgemäß zu beseitigen. Erweist man sich als angenehmer „Schatzsucher“ wird man sicher mit einem guten „Taschengeld“ belohnt.

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