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Mobiles selbst gemacht

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Für frischen Wind in den eigenen vier Wänden braucht es nicht viel. Ein paar Schaschlik-Stäbe aus dem Supermarkt, eine Rolle starker Gummifaden und dann noch etwas, das man daran hängen kann. Und schon spielen die Dinge im Wind, die Schönheit und Abwechslung bringen.

Das Material ist schnell besorgt. Schaschlik-Stäbe gibt es im Einzelhandel, wo man meist auch geeigneten Gummifaden bekommen kann. Bei dem, was dem Mobile die eigenständige Note gibt, gibt es keine Regeln. Wer Laubsägen kann, der kann Tierfiguren oder Ähnliches aus dünnem Holz aussägen. Es können aber auch selbstgestaltete Ornamente aus Tonpapier oder schillernden Folien für das Mobile verwendet werden. Glitzernde Kristalle aus dem Bastelbedarf sind ebenso eine tolle Wahl. Wenn sich das Windspiel im Luftzug dreht, sprühen die Funken durch den ganzen Raum.

Als Beispiel soll hier ein Mobile mit Ornamenten aus festem Karton dienen. Die ersten Schritte sind leicht gemacht. Zunächst die Ornamente gestaltet, dabei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Als Faustregel gilt aber, dass die oben angebrachten Ornamente kleiner sein sollen als die, die unten hängen. Es werden dreizehn Elemente benötigt. Acht große, vier mittelgroße und ein kleines.

Dann braucht es einen ausreichend großen Tisch. Zuerst wird der längste Stab auf den Tisch gelegt. Die zwei weiteren Stäbe sollten kürzer sein. Diese kann man entweder brechen oder mit einer Säge teilen. Wenn man die Stäbe bricht, sollte man mit einer Nagelfeile die Bruchstellen begradigen. Dadurch wird die Optik ordentlicher. Unter den großen Stab kommen also zwei kleinere Stäbe, die auf einer horizontalen Linie liegen sollten. Unter diese zwei Stäbe legt man jeweils zwei noch kürzere Stäbe, sodass diese auch eine horizontale Linie bilden. Damit hat man dann insgesamt sieben Stäbe in drei Reihen.

Und schon ist man wieder beim kreativen Teil. Die vier kürzesten Schaschlik-Stäbe in der untersten Reihe werden zuerst verschönt. Sie werden mit den acht großen Ornamenten versehen, die jeweils an der rechten und linken Seite des Stabes angebracht werden. Dafür wird der Gummifaden in eine große Stopfnadel eingefädelt. Mit der Nadel wird das Ornament durchstochen, der Faden durchgezogen und dreifach geknotet. Das andere Ende des Fadens wird um das Ende des Stabs gewickelt und auch ordentlich verknotet. Danach kommt die zweite Reihe dran, hier werden die vier mittelgroßen Ornamente an den Seiten der Stäbe befestigt. Das kleinste Ornament wird in der Mitte des längsten Stabes angebracht.

Um das Mobile fertigzustellen, sind jetzt ein wenig Geduld und eine ruhige Hand nötig. Mithilfe eines Gummifadens werden zunächst zwei der kürzesten Stäbe der dritten Reihe an einen der längeren Stäbe aus der zweiten Reihe gehängt. Dafür den Faden einfach in der Mitte des längeren Stabs befestigen und das andere Ende in der Mitte des kürzeren Stabes. Dann muss dieses Mobile Teil halbwegs in die Balance gebracht werden. Dafür wird ein Gummifaden in der Mitte des längeren Stabs angebracht, damit dieses Teil des Mobiles frei am Gummi baumeln kann. Dabei wird schnell klar, dass die Position des Fadens für das Gleichgewicht von Bedeutung ist. Einfach so lange schieben, bis alle Stäbe waagerecht hängen. Diesen Vorgang mit den restlichen drei Stäben wiederholen und damit das zweite Teil des Mobiles fertigstellen.
Wenn das erledigt ist, dann ist es Zeit für den längsten Stab. Die beiden mittelkurzen Stäbe und ihre Anhängsel werden rechts und links vom großen Stab angebracht. Und auch beim längsten Stab wird in der Mitte ein weiterer Gummifaden befestigt. Dieser sollte ein wenig stärker sein, oder doppelt genommen werden, denn er muss das Gewicht des Mobiles tragen. Jetzt wieder in die Luft halten und dabei die beiden mittellangen Stäbe mit ihren Anhängseln ins Gleichgewicht bringen. Das kann man entweder zu zweit tun oder man befestigt das Mobile an der Decke und sorgt dann für das nötige Gleichgewicht. Und damit ist das Mobile schon fertig.

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