Bewegung

Prima Helfer beim Abnehmen: Laufen in allen Variationen

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Gesund und kostengünstig: Laufen

Wer kennt das nicht? Gerade haben wir wieder die Weihnachtsfeiertage hinter uns gebracht und die meisten haben das gleiche Problem wie nach Ostern oder einem kulinarisch ausschweifenden Urlaub: Die Hose kneift, die Bluse spannt und wir fühlen uns nicht so wohl in unserer Haut.

Da hilft nur eins: Pobacken zusammenkneifen und den lästigen Pfunden an den Kragen gehen. Aber wie? Gehen wir das Ganze mal mathematisch an: man nimmt zu, wenn die Energiebilanz positiv ist, das heißt, dass man mehr Energie zu sich nimmt als man verbraucht. Die Folge: die überschüssige Energie wird für Notzeiten als Fettdepot gespeichert. Das Problem – oder eigentlich Glück (kann man so oder so sehen) – ist, dass wir diese Notzeiten hoffentlich nie erleben werden. Doch nun zum eigentlichen Thema: Fit durch Laufen.

Man kann zwar auch ganz ohne Bewegung abnehmen, aber erstens geht es mit Sport schneller (akuter Energieverbrauch und Steigerung des Grundumsatzes durch mehr Muskulatur) und am Ende des Abnehmprozesses hängen nicht einfach nur die überschüssigen Hautlappen herunter. Auf korrigierende OPs durch plastische Chirurgen haben wohl die wenigsten Menschen Bock – abgesehen davon, dass das außer einem Haufen Schmerzen und Narben auch noch ein großes Loch im Portemonnaie mit sich bringt.

Also lieber mit Vernunft abgenommen, das heißt, nicht zu schnell und mit sportlicher Unterstützung. Das Gute am Sport ist, dass man sich zwar während des Sports verausgabt oder zumindest ein wenig anstrengt, aber danach ein Hochgefühl empfindet, das einen die Qualen vergessen lässt. Das liegt an den Glücksstoffen, die der Körper wegen der Stresssituation während des Sports ausschüttet – also nichts wie los. Gesundes kostenloses Doping – was will man mehr?

Denn alle Laufsportarten – also Walking, Joggen oder Wandern – sind kostenlos. Okay, zum Thema Kosten sei gesagt, dass die Anschaffung der Laufschuhe schon etwas kostet. Aber gute Schuhe kann man ewig tragen, also am besten einen Klassiker wählen und nicht hippe Teile in Pink oder Neotürkis, für die Sie sich spätestens übernächste Saison schämen. Sie sollen sich beim Bewegen ja wohl fühlen und nicht an der Wahl zu Miss oder Mister Fitness teilnehmen – obwohl man leider oft genug Zeitgenossen beobachten kann, denen ein stylisches Outfit wichtiger ist als alles andere. Dabei geht es doch ums Bewegen, nicht um Mode. Also in bequeme Kleidung geschlüpft und ab geht’s.

Auch das ganz normale Spazierengehen sollte nicht vergessen werden. Beim Spazierengehen in der Natur kann man eine Menge Dinge entdecken: Tiere, Pflanzen und das ein oder andere Dekomaterial wie Tannenzapfen, Zweige, Moos oder schöne Steine. Wenn Sie sich beim Sammeln von Pflanzen oder Dekomaterial strecken oder bücken, ist das sogar noch zusätzliche Gymnastik.

Zudem gibt es jede Menge frische Luft. Wenn Sie noch etwas Atemgymnastik in den Spaziergang einbauen, haben Sie wirklich viel für Ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden getan. Einfach ein paar Mal tief ein- und ausatmen, wahlweise die Arme dazu bewegen oder die Schultern kreisen, schon merken Sie, wie die gute Waldluft (zur Not auch die qualitativ nicht so hochwertige Stadtluft – hmm, obwohl, auch in Großstädten gibt es Parks…) Ihre Lungenflügel durchströmt und auch Ihr Gehirn durchpustet. Sie können wieder klarer denken und fassen vielleicht den ein oder anderen Entschluss, den Sie direkt oder in nicht allzu ferner Zukunft in die Tat umsetzen werden.

Ganz wichtig sind auch die Pausen, sowohl beim Sport als auch zwischen den Einheiten. Wenn Sie zu früh zu viel erreichen wollen, verausgaben Sie sich zu schnell. Meist ist man dann nach dem Sport müde und/oder bekommt sogar noch einen Muskelkater – au. Mit Schmerzen sollte man nicht trainieren. Apropos: ein absolutes No-go ist auch Sport treiben bei Krankheit. Wenn überhaupt, dann wirklich nur ein gemäßigter Spaziergang, ansonsten schadet die Bewegung mehr als sie nützt. Das waren jetzt mal so die Basics, ich werde sicher noch einmal detaillierter auf Trainingspläne und so eingehen. Bis dahin: Raus aus der Bude und bewegen, bewegen, bewegen …

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